Biographie
 
   
   
   

 

 

   

Geboren 1943 in Berlin
Abitur 1965 in Rotenburg/Fulda
1965-1969 Studium an der Justus-Liebig Universität Gießen Abt f. Erziehungswissenschaften,
Hauptfach Kunsterziehung bei Prof. Kurt Staguhn
1969 - 2005 Realschullehrer an der Brüder Grimm-Schule Eschwege
Seit 1997 Leitung der Malkurse Öl- und Acrylmalerei an der Volkshochschule Eschwege
Seit 2005 freischaffender Maler und Bildhauer
Seit 2007 Vorstandsmitglied im Kunstverein Eschwege e.V.

Immer die gleiche Technik, die gleichen Ausdruckskriterien - das ist mir zu langweilig. Daher sind meine Arbeiten sehr vielseitig. Sie sollten keiner Stilrichtung zugeordnet werden. Diese sagt nämlich nichts über gute Qualität und Aussagekraft einer Arbeit aus. Die Wiedererkennung meiner Arbeiten liegen in der sog. "Handschrift" und im Sujet.

Ausstellungen:

2003: "Retrospektive" im Hochzeitshaus Eschwege
2006: "Acrylrelief und Spachteltechnk" in der VR-Bank Werra-Meißner
2007: "Mensch und Kosmos" im Kunsthaus Mühlhausen
2007: "Kaltnadelradierungen" in der Musikschule Eschwege
2009: "Vom Kosmos und Gedanken über das Sein" in der Marktkirche Eschwege
2010: "Spurenvariationen" im Kunsthaus Mühlhausen
2010: "Auf den Spuren der Natur" im Bürgerhaus Sontra

Besondere Ereignisse:

1995: Kunstpreis der Volkshochschule Witzenhausen, Thema: Verbindungen
1995: Umweltschutzpreis des Werra-Meißner Kreises
1997: 6 Meter hohe Skulptur "Wilder Mann" (Kunst am Radweg) in Frieda
1997 bis 2005: Skulpturenpark im Gelände der Brüder Grimm-Schule Eschwege
1997: Preisträger des Canon EOS 500N- Fotowettbewerbs
2002: Aufstellung der Skulpturengruppe "Wollnashornfamilie" in Oberhone
2003: Umweltschutzpreis des Werra-Meißner Kreises
2005: Jurymitglied beim Kunstpreis Kunstwege II in Eschwege



Ausstellungsleitungen:

2001: "Öl- und Acrylmalerei" im Foyer des Rathauses in Eschwege
2007: "Leben und Sterben" - 38 Künstler stellen in der Marktkirche Eschwege aus
2007: "Bilder eines Gartens - Gartenbild(n)er" im Refektorium des Klosters zu Germerode
2008: "Kindheitserinnerungen" -
im Eschweger Rathausfoyer
2011: "15 Jahre Malkurse mit Reinhard Schäfers"


Ausstellungsbeteiligungen:

Blankenheim 1986

Bad Sooden Allendorf 1975
Eschwege 1970, 1992, 2003,
Eschwege "Wen(n) die Muse küßt!" 2006 bis 2011auf dem Schulberg, Hochzeitshaus
Kloster Cornberg 1975 und 1976
Stuttgart 1997
Witzenhausen 1995, 1997, 1999, 2001, 2008
Frieda 1996 und 1997
Kloster Germerode 2007
Kloster Zella 2007

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Meine künstlerische Tätigkeit gliedert sich in 3 Schaffensperioden mit thematischen und maltechnischen Schwerpunkten. Mich interessieren vielfältige Techniken und deren Ausdrucksmöglichkeiten. Meine Arbeiten umfassen die Ölmalerei, Acrylmalerei, Skulpturen, Zeichnungen in Graphit, Pastellkreide und Filzstift, Fotografien, Objekte bzw. Objektivationen, Reliefe, und Collagen.

Mein thematischer Schwerpunkt von 1965 bis 1972: Meine Malerei ist gegenstanslos, das Bild selbst ist der Gegenstand. Die Spachteltechnik überwiegt (S – Reihe). Formen und Farben werden von mir auf ihre gegenseitige Beeinflussung hin untersucht. Mich interessieren hauptsächlich Bewegungsvorgänge in der Struktur: Dynamische Entstehungsprozesse und Auflösungserscheinungen, Durchdringungen und Rhythmen in Form und Farbe.

Mein thematischer Schwerpunkt 1973 bis 1980: Die Bewegungsvorgänge in der Struktur werden durch Anwendung einer speziellen Fließtechnik deutlicher (F- Reihe). Mehr und mehr sind für mich die Erscheinungsformen der Natur Vorbild (Die Natur als der größte Künstler): Die Fotografie gewinnt eine zentrale Bedeutung. Malerei und Fotografie beeinflussen sich gegenseitig und bilden wechselweise meine Motive. Alltägliche Erscheinungsbilder visueller und emotioneller Art und die Ausdruckskraft übersehbarer Unscheinbarkeiten halte ich in meinen Bildern fest, z.B. eingefrorenen Bewegungen wie in einer Fotografie oder Assoziationen von Vorstellungen (Tropfsteinhöhleneffekt). Den Malvorgang betrachte ich als eine Art Spurensicherung für bildnerische Elemente, welche die Natur hervorbringt.

1995 bis heute suche ich nach anderen Ausdrucksmöglichkeiten: Die dominante Maltechnik ist jetzt die Acrylmalerei in Form von Reliefen. Skulpturen gewinnen an Bedeutung, Objekte bzw. Objektivationen werden von mir geschaffen und etliche Zeichnungen entstehen. In den Reliefen suche ich unter Einbeziehung von Licht und Schatten neue Ausdrucksformen, damit die Malerei eine stärkere Ausdruckskraft gewinnt. Es entsteht eine neue Reihe: Kosmos. Hier beschäftigen mich die Erscheinungen im Makrokosmos und Mikrokosmos, die sich manchmal vermischen.

Und der Mensch rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt meiner Thematik. Einerseits der menschliche Körper: Er ist das Wunderbarste der Schöpfung. In meinen Aktzeichnungen versuche ich einerseits die Idealform von Vollkommenheit darzustellen, andererseits zugleich als das Fehlerhafteste der Natur. Die Vollkommenheit und Fehlerhaftigkeit bezieht sich nicht nur auf den Körper sondern auch auf die menschlichen Eigenschaften wie z.B. Macht, Angst, Liebe, Hass, Gewalt, Zuneigung, Sammelleidenschaft und vielem mehr. Diese Eigenschaften und deren Auswirkungen im Guten wie im Bösen werden oft zu Themen in meinen Gemälden und Objekten. Darüber hinaus spielt die unmittelbare Umgebung, das Umfeld in meinen Skulpturen eine Rolle. Nicht nur die ästhetische Einbettung der Skulptur in die Landschaft ist mir wichtig, auch ein inhaltlicher Zusammenhang mit der örtlichen Situation ist mir von großer Bedeutung.

Zu den beschriebenen Gestaltungskriterien befasse ich mich häufig mit Holz- und Linolschnitten sowie mit der Kaltnadelradierung, um weitere Ausdrucksmöglichkeiten zu nutzen. Des weiteren experimentiere ich mit Übermalen von Monotypien, Übermalungen von Fotografien und Weiterführung der Techniken in Assemblagen, Collagen oder Mischtechniken.

Im Anhang der Skulptur "Evaluation" bei den "Großskulpturen" finden sie einen kurzen Text über das Schulgelände der Brüder Grimm-Schule. Hier sind die Arbeiten kurz erwähnt, die ich mit Schülern von 1996 bis 2005 machte und die nachahmenswert sind. Es existiert darüber eine Power Point Präsentation "Natur und Kunst", die bei mir angefordert werden kann.